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Das Loch von Eichigt

Züchter

Bergbau in Eichigt

Es war an einem der ersten Tage im April dieses Jahres. Zwischen sieben und halb acht am frühen Morgen passierte ein Schulbus mit Kindern der Eichigter Grundschule die Dorfstraße am Tannenberg talabwärts. Doch dann öffnete sich so ziemlich in der Straßenmitte plötzlich die Erde - und ein tiefes Loch mit dem Durchmesser eines großen Gulli-Deckels setzt Schaulustige und Anwohner fortan in Staunen und Verwunderung. Schnell waren die ersten Fotos geschossen – und schnell sorgte Eichigt mit „Deutschlands tiefstem Schlagloch“ weit über den Tellerrand hinaus für jede Menge Schlagzeilen. Und dabei ist’s bis heute geblieben. Aber: nicht jedes tiefe Loch ist ein Schlagloch. Denn: Unter dem Eichigter Loch haben vor Jahrhunderten Bergleute nach Erz gesucht. Deshalb hat das Freiberger Oberbergamt als bergbaupolizeiliche Behörde auch die Oberhoheit über das berühmte Eichigter Loch“ übernommen.
Daher wurde unter Tage (in demLoch unter der Straße) von Bergleuten einer schneeberger Spezialfirma gegraben, geschachtet, gepickert, gehämmert, geschweißt, gebohrt, entwässert, abgestützt und gesichert. Der Schacht wurde nach dem Einbau eines Entwässerungsrohrs - mit Ausnahme des Einstieglochs - mit Beton verfüllt. Seitdem fließt das Wasser in einen - auf der talwärts rechten Seite der Straße befindlichen - Kanal.

Das entdeckte Stollensystem mit Verzweigungen hat eine Länge von etwa 70 Metern. Was man weiß: Eichigts Bergleute von anno dazumal haben – vermutlich über Jahre und Jahrzehnte hinweg - mit einfachster Handarbeit, mit Eisen und Schlägel, Stollen ins felsige Gestein getrieben. Spuren von Sprengungen wurden nicht entdeckt.
Experten wollen sich deshalb bei einer zeitlichen Einordnung des Eichigter Bergbaus nicht festnageln lassen. Klarheit könnte vielleicht die wissenschaftliche Altersbestimmung gefundener Holzreste schaffen.
Nicht eindeutig beantwortet werden kann derzeit auch die Frage, wonach vor Jahrhunderten in Eichigt geschürft worden ist, nach Eisen wie am nahen Eisenweg, der Eichigt zwischen Süßebach und Hundsgrün tangiert? Oder doch
wie in Gettengrün nach Zinn? Möglich ist auch, dass sich die Hoffnung auf reiche Funde nie erfüllt hat.
Seit April sind die stark einsturzgefährdeten Teile der Gänge mit schwerem Stahl abgestützt worden. Die so gesicherten Hohlräume wurden nach Einbau eines Entwässerungssystems mit Beton vergossen. Seitens des Oberbergamtes wurde die Dorfstraße nach Beendigung der Arbeiten wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben, denn:
Die ersten Apriltage hatten Eichigt
zerschnitten. Zerschnitten in zwei Teile; ein Teil unterhalb des Bergbau-Lochs, der andere oberhalb.
Als Attraktion hing ein Einlass-Schild am Bergwerk:
Angucken zwei Euro, Begehen fünf!
Und: wer’s irgendwie in die Reihe gebracht hat, der hat das Angebot der freundlichen Schneeberger Bergleute gerne angenommen und sich unter Tage ein Bild von den beeindruckenden Leistungen Eichigter Vorfahren gemacht.

Christoph Stölzel

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Zu den Bildern vom Schacht (vor dem) "Tannenberg"

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Information zu schnellem Internet-Zugang in Eichigt:

Von Friedrich Frenzel (Webmaster, EDV-Arbeit, Veranstaltungstechnik)

19.1.2011: Seit gestern ist der Internetzugang per LTE800 (LTE-Speedstick zeigt 4G) in Betrieb. Heute gemessene Downloadgeschwindigkeit: 25 MegaBit/sec. LTE bietet Geschwindigkeiten bis zu 100 MegaBit/sec.

19.12.2011: Das Bild zeigt das Ergebnis des vor kurzem (0:10 Uhr) duchgeführten Speedtests von PC-Welt. Es ist inzwischen der höchste Datendurchsatz, den ich messen konnte. Die Werte schwankten von DSL 3000 bis 16000.
Mein Zugang (mit T-mobile Mobilfunkvertrag) läuft über einen LTE-Speedstick. Das Protokoll ist HSPA = 3G+. Ich habe mittlerweile auch den Tarifwechsel zum Festnetztarif "Call und Surf Comfort" beantragt.
In unserer Gemeinde gibt es inzwischen weitere drei Einwohner, die bereits über einen Vertrag "Call und Surf Comfort" verfügen. Bei einem läuft die DÜ seit Samstag über einen LTE-Router. Die beiden anderen warten auf die Freischaltung ihrer Karten.


14.12.2011: LTE ist noch nicht verfügbar. Weitere Ergebnisse der Tests mit HSPA
Die DFÜ-Geschwindigkeit ist von mehreren Faktoren abhängig. Es sind dies nach derzeitigem Kenntnisstand die Gerätetechnik, das Betriebssystem und der Testzeitpunkt.

Der Web'n'Walk-USB-Stick III (Telekom) soll bis 7,2 MBit liefern. Angezeigt wird HSPA.
- Unter Windows XP ergibt sich als maximale Geschwindigkeit 1,5 MBit (das ist möglicherweise ein Prozessorproblem)
- Unter Windows 7 Ultimate werden bis zu 5 MBit mit dem gleichen Stick und dem gleichen Test erreicht.

Der LTE-Speedstick (Telekom)
- Unter Windows XP ist mir bisher die Installation der Software nicht gelungen.
- Unter Windows 7 Ultimate wird eine DÜ-Geschwindigkeit von mehr als 8 MBit erzielt (angezeigt wird G3+).
Mit dem Test der PC-Welt ergaben sich Geschwindigkeiten und Reaktionszeiten, die DSL 10000 entsprechen. Allgemein ist einzuschätzen, dass die DÜ bei dieser Geschwindigkeit so schnell ist, dass man von quasi lokaler Arbeitsweise sprechen kann.

12.12.2011: Sie können es halten wie Sie wollen: Rufen Sie bei Hotline oder Service der Telekom an, die lediglich die regulären, endgültigen Daten nach der Freigabe der Technik und der Aktualisierung ihrer Datenbank hat und erfahren Sie nichts Aktuelles oder lesen Sie hier, was zeitnah Sache ist und erfahren Sie, was zum gegebenen Zeitpunkt wirklich funktioniert.

Ich verfüge über die aktuellsten Informationen, weil ich direkte Kontakte zur Telekom habe und außerdem über das nötige Equipment verfügen um die laufende Technik ständig zu testen und laufend zu überprüfen.

Verträge im Tarif "Call und Surf Comfort" können erst abgeschlossen werden, wenn LTE verfügbar ist und das Einpflegen in die Telekom-Ortsdatenbank erfolgte. Der Chef des T-Punktes in Plauen ist ständig darüber informiert, was bei uns funktioniert und überprüft diese Datenbank laufend daraufhin, ob Eichigt eingepflegt wurde.

Der schnelle Internetzugang per HSPA ist bereits jetzt durch Abschluss eines Mobilfunkvertrags nutzbar. Das Problem ist, dass dieser 24-Monats-Vertrag nicht geändert werden kann auf den kombinierten Tarif "Call und Surf Comfort" (Festnetz-Telefon und mobiler Internetzugang).

Wer kein Problem damit hat, seinen bestehenden Festnetz-Vertrag zu behalten und den Mobilfunk-Vertrag zusätzlich zu nutzen, der kann die neue Technik heute schon nutzen. Die Kosten liegen bei monatlich 29,95 €. Einen UMTS-Stick  bekommt man für einmalig 5 € dazu. Ein LTE-Stick kostet mit dem Vertrag einmalig 69,95 €. Das offizielle Merkblatt zu diesem Tarif und die Flyer zu den anderen Tarifen liegen in der Gemeindeverwaltung aus.

Wer bereits einen Internetzugang per Mobilfunkvertrag besitzt, kann sich beim Telekom-Service Bonn (0228-936-0 Privatkundenservice Mobilfiunkverangen) einen LTE-Stick zu o. a. Preis bestellen und dann sofort LTE nutzen, sobald die Zuschaltung erfolgt. Mit dem LTE-Stick erzielte ich DÜ-Geschwindigkeiten von über 8 MegaBit.

Ich überprüfe im Laufe der Woche noch, wie weit die Versorgung mit HSPA im Gebiet der Kommune Eichigt um die Basisstation herum funktioniert und werde dies hier und ggf. zur nächsten Gemeinderatssitzung berichten.

11.12.2011: Es ist schon frappierend, wie entspannt die Arbeit mit dem Internet ist, wenn die Datenübertragung flott vor sich geht. Ich bin begeistert. Eine Aktion (FTP-Übertragung einer Seite auf den Server, Anmeldung bei DFBnet), die bisher Minuten dauerte, ist im Handumdrehen erledigt.

Unabhängig davon ist trotzdem festzustellen, dass der schnelle Internetzugang per Funk (DSL per Funk ist Unsinn!) absolut kein DSL-Ersatz ist. Da ist zunächst schon mal das Datenlimit von 10 GigaByte. Nur bis zu diesem Datenvolumen steht die volle Geschwindigkeit zur Verfügung. Es wird bei Downloads und Streaming ganz schnell überschritten.

Bei der dann auf 384 KiloBit/sec. reduzierten Geschwindigkeit lassen sich viele Aufgaben zwar immer noch recht gut erledigen (FTP-Transfers, Aufbau von Internetseiten), bei Downloads von Filmen, dem Ansehen von Filmen per Streaming oder Anhören von Internet-Radiosendern sind aber bei dieser Geschwindigkeit erhebliche Probleme zu erwarten. Die Nutzung erweiterter Möglichkeiten, wie Entertain (Fernsehen über Telefon, ein früherer Berufskollege in Plauen nutzt dies und ist sehr zufrieden) ist leider völlig völlig unmöglich, weil dafür DSL 16000 verfügbar sein muss. Auch Entertain über Satellit ist hier leider nicht nutzbar. Auch da wird laut Telekom ein Rückkanal mit einer Mindestgeschwindigkeit von 3 MegaBit/sec. benötigt.

Bei der telefonischen Diskussion mit dem damals für den Internet-Ausbau in Sachsen Verantwortlichen der Landesregierung legte dieser dar, dass es kurzfristig leider keine andere Möglichkeit gibt, die ländliche Gegend mit einem schnellen Internetzugang zu versorgen. Die derzeitige Lösung ist derzeit gewissermaßen "alternativlos". Er äußerte zudem die Hoffnung, dass sich mittelfristig  durch die Konkurrenzsituation beim Ausbau von LTE zwischen den Anbietern weitere Verbesserungen ergeben.

Es war ja auch so, dass das einzige termingemäß beim Vogtlandkreis eingegangene Angebot im Zusammenhang mit der Ausschreibung der Versorgung des Vogtlandkreises mit schnellem Internetzugang von der Telekom kam. Das zweite, zu spät eingegangene Angebot kam von einer Firma, die inzwischen Insolvenz angemeldet hat. Bei der zu späten Einreichung wird übrigens vermutet, dass dies Absicht war!?!

Die Realisierung der schnellen Internetzugänge im Vogtlandkreis weicht drastisch von dem ab, was der Landrat eigentlich wollte, der flächendeckenden Versorgung des Vogtlandkreises mit VDSL, DÜ-Geschwindigkeiten bis 100 MegaBit/sec. Damit werden aber immerhin schon die versorgt, die bisher bereits DSL nutzen konnten.

Die Firma O2 hätte schon lange HSPA anbieten können, weil der Mast von Anfang an UMTS-vorbereitet war. Eine Aufrüstung hätte mit ganz geringem Aufwand erfolgen können. Der Firma lagen auch die Bedarfsermittlungen für Eichigt vor. Die Verantwortlichen bei O2 sahen jedoch leider ganz andere vorrangige Dringlichkeiten, sie befassten sich mit der Schließung von Außenstellen und Strukturproblemen. Das erinnert einen an die ständigen Strukturänderungen in der DDR, durch die immer alles besser werden sollte.

Da mir inzwischen bekannt ist, dass für den DSL-Ausbau in Hundsgrün und Ebersbach die Verlegung neuer Gasfaserkabel zu den einzelnen KVz (Kabelverzweiger - graue Kästen an der Straße) erforderlich ist, erhebt sich tatsächlich die Frage, warum dies nicht auch für die anderen Ortsteile Eichigts zumindest mittelfristig geplant ist.

Auch da ist die Situation so, dass von den KVz in die Häuser Kupferkabel liegen und für den DSL-Ausbau  - genau wie in Hundsrün und Ebersbach - "lediglich" die Verlegung neuer Glasfaserkabel zu den KVz erforderlich wäre.

Abschließend ist noch zu bemerken, dass es im heutigen Deutschland auch noch viel schlechter geht. Von den Bearbeitern der derzeitigen Erweiterungen erfuhr ich, dass sich im Erzgebirge übethaupt nichts tun würde. Deshalb sollten wir uns zunächst mal über den Spatz in der Hand freuen. Die Taube auf dem Dach würde uns nichts nützen.

10.12.2011: An der Station wurde schon wieder weitergearbeitet. Es wurde eine weitere Komponente eingebaut.

Durch einen Anruf aus Untereichigt erfuhr ich, dass HSPA dort inzwischen auch nutzbar ist.

Auf der Internetseite www.vfv-online.de ist ein Speedtest verlinkt, über den jeder selbst testen kann, mit welcher Geschwindigkeit er versorgt wird.

Die Versorgung durch EDGE (bisher häufig langsam mit großen Wartezeiten, weil die Station total übrlastet war, künftig benötigt für Gebiete mit zu geringer Feldstärke) wird übrigens auch deutlich verbessert, weil die Zuführung der Daten künftig (nächste Woche) über Glasfaser erfolgt, und nicht mehr, wie bisher,  über die Richtfunkverbindung. Desweiteren erfolgt die Abstrahlung dann sektoriert (über drei Antennen und nicht mehr nur über einen Kanal. Außerdem wirkt sich die Nutzung von HSPA stark entlastend auf die GSM-Station (EDGE) aus.

8.12.2011, 23.50: Ich teste/nutze den Zugang (inzwischen) mit einem LTE Speedstick der Telekom über einen Mobilfunkvertrag. Angezeigt wird mir (nun) sowohl Parterre als auch im 1. OG "3G+" (= HSPA, Erklärung über Wikipedia. Links siehe unten). Geschwindigkeitstests mit dem LTE-Stick von heute Abend ergaben mehr als 8 MBit/sec.

Alle Gebiete Eichigts, die von diesem Mast aus funktechnisch erreicht werden, verfügen nun über einen schnellen Internetzugang per Funk. Die derzeit verfügbare Geschwindigkeit ist sowohl mit dem USB-Stick III als auch mit einem LTE Speedstick der Telekom nutzbar.

Bitte beachten: HSPA funktioniert nur, wenn die Empfangsfeldstärke ausreichend ist. Bei zu geringer Feldstärke wird auf EDGE zurückgeschaltet.

LTE (sog. Digitale Dvidende, Geschwindikeiten bis zu 100 MBit/sec.) Ist noch nicht verfügbar. Auf Rückfrage wurde mir durch die Telekom mitgeteilt, dass LTE möglicherweise noch vor Weihnachten zugeschaltet wird. Ich bemerke diese Zuschaltung sofort durch die entsprechende Anzeige an meinem "LTE Speedstick" und werde darüber hier umgehend informieren.

Sobald LTE verfügbar ist, steht von der Telekom als Tarif "Call und Surf Comfort" zur Verfügung. Die Kosten der Flatrate für Telefon (Festnetz) und Internet-Zugang betragen 39,90 + 3,95 € Miete für den LTE-Router/Monat.

Die Druckschriften mit der Beschreibung des Tarifs sind im T-Punkt Plauen erhältlich. Einige Exemplare liegen jedoch auch im Gemeindeamt aus. Ein Exemplar liegt auch dem Webmaster vor. Interessenten sende ich die AKTUELLEN Texte ("LTE Speedstick" und "Call und Surf Comfort" als PDF-Dateien) gern per eMail zu (anfordern durch Mail an FFrenzel@gmx.de).

Das Übertragungslimit bei "Call und Surf Complete" wurde inzwischen geändert: Bis zu einem Datenvolumen von 10 GigaByte steht die volle Geschwindigkeit (HSDPA: "bis zu" 7,2 MegaBit) zur Verfügung. Über dieses Limit hinaus erfolgt die Datenübertragung mit "bis zu" 384 KiloBit pro Sekunde (bis zu, weil sich lastabhängig und abhängig von der Einspeisung der Gegenstelle Geschwindigkeiten ergeben, die niedriger liegen).

HSPA ist über die bisher vorhandenen USB-Sticks nutzbar (USB-Stick II: bis 3,6 MegaBit, USB-Stick III: bis 7,2 MegaBit). Für die Nutzung von LTE wird ein "LTE Speedstick" oder ein Router  benötigt.

Der Webmaster verfügt sowohl über einen USB-Stick III als auch bereits über einen LTE-Speedstick und ist damit in der Lage, ab Verfügbarkeit/Zuschaltung die LTE-Versorgung und das Versorgungsgebiet zu testen.

Ein LTE-USB-Stick kann von Vertragskunden derzeit nur über den Telekom-Service Mobilfunk (0228 9360 Privatkundenservice Mobilfunk verlangen) bestellt werden. Der Vertrieb der Router erfolgt über den Festnetz-Service der Telekom im Rahmen des o. a. Vertrags.

10.12.2011: Der Abschluss neuer Verträge "Call und Surf Comfort Complete" mit der Telekom ist zur Zeit noch nicht möglich, da Eichigt noch nicht in die Datenbank aufgenommen wurde. Beim T-Punkt in Plauen wird ständig überprüft, ob eine Aktualisierung der Datenbank erfolgte.

Derzeit möglich ist der Abschluss eines (NUR) Mobilfunk-Vertrags für den Internetzugang. Der Preis ist monatlich 29,90 €. Einen UMTS-Stick bekommt man dazu zum Preis von 5 €. Ein Speedstick LTE kostet mit Vertrag 69,95 €.

Dieser 24-Monats-Vertrag (wegen der Subventionierung des Sticks) kann nicht in "Call und Surf Comfort" umgewandelt werden.

Bei den in der Gemeindevrwaltung ausliegenden Unterlagen ist ein Blatt beigelegt, das diesen Vertrag beschreibt. Informationen dazu sind auch bei mir zu erhalten.

Mir ist bekannt, dass die Zuführung zur neuen Basisstation mit einer Geschwindigkeit von 1 GigaBit/sec. (2 x Glasfaser 500 MBit/sec.) erfolgt. Bei der Bereitstellung von EDGE (2G+) erfolgte die Zuführung über eine Richtfunkstrecke (Kapazität unbekannt). Es ist bekannt, dass GSM künftig auch über den Mast versorgt wird. Die Technik dafür befindet sich dann in den großen Schrank neben dem Mast. Der Container kommt weg.

7.12.2011, 12:40: Seit diesem Zeitpunkt ist der schnelle Internetzugang per Funk in Betrieb. Auf der Basisstation Eichigt (an der MPA bzw. Höhe) läuft HSDPA, von der Hardware abhängig (USB-Stick II oder III) mit bis zu 3,6 bzw. 7,2 MBit/sec. (LED im Stick läuchtet blau). Mit Speedtest auf www.vfv-online.de gemessen wurde heute eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 1,32 bis 4 MBit/sec). Diese ist jedoch auch von der Datenzufuhr der Server abhängig.

Schnelles Internet per DSL (Festnetz) wird es nur in zwei Dörfern der Kommune Eichigt geben. Es sind dies Hundsgrün und Ebersbach. Diese Orte werden bereits mit DSL versorgt, weil es sich bei den dortigen Telefonanschlüssen genau genommen um Oelsnitzer Anschlüsse über Kupferkabel handelt (Vorwahl 037421).

Auf Grund der großen Entfernung von der Vermittlungsstelle in Oelsnitz sind dort technisch bedingt derzeit jedoch nur niedrige Übertragungsgeschwindigkeiten möglich. 

Bis zur Versorgung mit VDSL (bis 100 MegaBit) und Entertain in Hundsgrün und Ebersbach (derzeitiger Plan-Termin 9/2012) dauert es deshalb so lange, weil zu den KVZ (Kabelverzweigern) erst neue Glasfaserkabel gezogen werden müssen und dafür Schachtungsarbeiten erforderlich sind. 

Informationen zu HSPA und LTE finden Sie in der Wikipedia (HSPA / UMTS / LTE)

14. Dezember 2010

Adorf - Hranice/Rossbach - Aš - Selb
kein Problem
Von Christoph Stölzel

Ebmath/Adorf – Mal ganz schnell von Adorf über Hranice/Rossbach nach Aš/Asch oder Selb? Seit gestern ist das kein Problem mehr. Nach gut einjähriger Bauzeit sind die beiden Ortsumgehungsstraßen Freiberg und Hranice an der deutsch-tschechischen Grenze feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden.

Die beiden Teilstrecken des Ausbaus sind Bestandteil eines grenzüberschreitenden Projekts, das über das Förderprogramm Ziel 3/Cil 3 der Europäischen Union finanziell unterstützt worden ist. Insgesamt sind für den Ausbau der Straße Adorf – Aš/Asch etwa 16,5 Millionen Euro investiert worden. Auf deutscher Seite hat sich der Freistaat Sachsen mit 15 Prozent der Gesamtkosten an dem Infrastrukturprojekt beteiligt. Bei den tschechischen Nachbarn hat der Bezirk Karlovy Vary/Karlsbad zehn und der Staat fünf Prozent der Kosten getragen.

Die 1,9 Kilometer lange Umgehung für Adorfs Ortsteil Freiberg wurde bereits seit Ende vergangener Woche für den Verkehr freigegeben. Am unteren Ende der neuen Straße ist die Anbindung zur B 92 seit einigen Tagen provisorisch hergestellt worden. Die Fertigstellung des Knotens S 309/B 92 soll mit dem Ausbau der Bundesstraße zwischen Abzweig Leubetha und Abzweig Freiberg erfolgen. Auf der 4,4 Kilometer langen Ortsumgehungsstraße von Hranice/Rossbach rollt nun seit gestern der Verkehr, auch über vier neu entstandene Brücken. Vor einigen Wochen erfolgte im Vogtlandkreis bereits der Abschluss aller Arbeiten zum Ausbau der Rossbacher Straße in Ebmath zwischen Abzweig Gettengrün und Grenze.

Entstanden ist hier auch ein neues Regenrückhaltebecken auf Gettengrüner Flur, das Wasser aus Tschechien auffangen soll. Das aufwändige Entwässerungssystem war notwendig geworden, weil in unmittelbarer Umgebung des Grenzübergangs ein Wassereinzugsgebiet für vom Aussterben bedrohte Flussperlmuscheln beginnt.

Rolf Keil, Vize-Landrat des Vogtlandkreises, würdigte die Bedeutung der neuen Straße für das Zusammenwachsen gemeinsamer Wirtschaftsäume zwischen Selb in Bayern, Asch in Tschechien und dem sächsischen Vogtland. Er betonte, dass man durch die deutlich verbesserte Infrastruktur dem Ziel normaler Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern im Grenzland deutlich näher gekommen sei.

Dr. Nowotny, Hauptmann des Bezirkes Karlovy Vary, äußerte sich zuversichtlich, dass das ,,Positive überwiegen wird’’. Weniger Lärm, weniger Emissionen . . . Für ihn hat die Straße auch ,,eine symbolische Wirkung für das gute Verhältnis zwischen zwei Völkern.’’

* * *

27. November 2010

Tschechische Republik plant verstärkte
Kontrollen deutscher Autofahrer

Tschechien plant in den kommenden Wochen verstärkte Kontrollen deutscher Autofahrer. Das berichtet am Freitag die Tageszeitung „Právo“ unter Berufung auf das Polizeipräsidium.

Es handle sich dabei aber keinesfalls um eine Art Retourkutsche für die von Tschechien immer wieder kritisierten strengen Kontrollen tschechischer Autofahrer vor allem in Bayern. Vielmehr reagiere die tschechische Polizei damit auf die zuletzt rasant gestiegene Diebstahlsrate bei Pkw im deutsch-tschechischen Grenzgebiet.

Es gebe Hinweise darauf, dass viele der Fahrzeuge von tschechischen Staatsbürgern gestohlen oder von internationalen Banden über Tschechien verschoben würden. Daher sei es „logisch“, dass man darauf mit verstärkten Kontrollen reagiere, so der stellvertretende Polizeipräsident, Ivan Bílek, gegenüber der Zeitung „Právo“... Anhören RealAudio: 16kbps, 32kbps.

26. November 2010

Aktuelle Informationen über den Bau der Umgehungsstraße


Amt will Klarheit zu Schwerlastverkehr

(19.11.2010, Freie Presse - Ronny Hager) Oelsnitz/Eichigt - Das Verkehrsamt der Stadt Oelsnitz bemüht sich um eine Aussage der tschechischen Behörden, ob die künftige Ortsumgehung Roßbach/ Hranice ohne Tonnage-Begrenzung freigegeben wird. Diese Auskunft hat Stadtbaumeisterin Karin Schuberth auf einen Vorstoß des Eichigter CDU-Kreisrates Stephan Meinel gegeben. Dieser hatte im zuständigen Kreisausschuss eine Anfrage zur Verkehrsbelastung der Anwohner der Ortsdurchfahrten Süßebach, Eichigt und Ebmath gestellt. Sollten tschechische Behörden die bestehende Sperrung der Straße für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen aufheben, sei es durchaus möglich, dass ein Teil des Schwerlastverkehrs durch die Orte rollt, erklärte Schu-berth. Auf deutscher Seite gibt es keine Tonnage-Begrenzung.

 

Ortsumgehung Freiberg wird Mitte Dezember freigegeben

(18.11.2010, Freie Presse - Ronny Hager) Mit einer Premiere soll die Ortsumgehung Freiberg nach Auskunft von Günter Schlott, Abteilungsleiter Straßenbau im Plauener Straßenbauamt, Mitte Dezember frei gegeben werden. An der Straße - die Aufnahme zeigt den Baustand am Ende der Ausbaustrecke nahe der B 92 vor wenigen Tagen - laufen laut Abteilungsleiter Schlott noch Restarbeiten, unter anderem am Regenrückhaltebecken. Geplant ist, die Umgehung Freiberg am gleichen Tag wie die Umgehung Roßbach/ Hranice freizugeben. Mit dieser parallelen Freigabe soll unterstrichen werden, dass beide neuen Straßen zu einem Projekt gehören: Das deutsch-tschechische, von der Europäischen Union geförderte Vorhaben Ausbau der Verbindung Adorf-Asch/As bis 2015 soll 16,5 Millionen Euro kosten und bis zum Jahr 2015 abgeschlossen sein.

 

 

Schnelles Internet in Eichigt

Die Basisstation der Firma O2 (Telefonica Deutschland) auf der  Höhe in Eichigt ist nun seit reichlich einem Jahr in Betrieb. Geplant war - wie bei allen Anbietern auf dem Lande üblich - nur der Ausbau auf EDGE (max. 236 KBit/sec.). Die Station ist jedoch UMTS-vorbereitet.

Leider mussten wir feststellen, dass die Station während der langen Zeit seit ihrer Inbetriebnahme bis vor kurzem nicht ordnungsgemäß arbeitete. Es wurden lediglich Datenübertragungsraten von maximal 120 kBit/s erreicht. Die Übertragung brach dann plötzlich völlig unmotiviert auf 15 kBit/s zusammen, das hieß, dass gar nichts mehr ging.

Diese Probleme konnten inzwischen abgestellt werden. Die Station bringt nun seit Anfang April die planmäßigen 220 kBit/s. Zwischendurch brach jedoch plötzlich noch die Feldstärke zusammen. Es wurde nur noch ein "Balken" (bei Sichtverbindung zur Antenne) angezeigt.

In Zusammenarbeit mit unserer Kommune (Webmaster) wurde diesbezüglich durch die zuständigen Service-Kräfte (Netzwerker von O2) ein Antennenfehler diagnostiziert, der jedoch inzwischen behoben sein dürfte.

Trotz intensiver Bemühungen seitens der Gemeinde war O2 damals nicht dazu zu bewegen, die Station sofort auf UMTS/HSDPA (max. 7 MBit/sec.) auszubauen.  Derzeit bemüht sich der Funkplaner in Leipzig darum, die Genehmigung zur Aufrüstung auf HSDPA zu bekommen. Nach seinen Aussagen ist dafür kein besonders hoher Aufwand zu treiben.

Um diese Genehmigung zu bekommen, war es aus betriebswirtschaftlichen Gründen erforderlich, nachzuwesen, dass bei uns ein ausreichender Bedarf für einen HSDPA-Internetzugang vorliegt. Dies war uns auf der Basis der Bedarfsermittlung durch den Vogtlandkreis möglich, die wir O2 inzwischen zugehen ließen. Damit hätten wir dann einen schnellen Internetzugang mit 3,5 bzw. 7 MegaBit/sec.

Wir testen zur Zeit noch, ob die Station die an sie gerichteten Erwartungen für einen stabilen Betrieb erfüllt. Unabhängig davon wären wir daran interessiert, dass sich aus unseren Ortsteilen alle Interessenten melden, die über einen USB-Stick per O2 das Internet erreichen wollen. O2 bietet derzeit sehr günstige Konditionen an. Die Flatrate kostet nur 25 €/Monat, bei Bestellung per Internet nur 21 €/Monat (T-mobile: 40 €/Monat).

Ein Vertragsabschluss ist nicht zwingend erforderlich. Über O2 kann man neben ungünstigen Volumentarifen verschiedene Flatrates (DayFlat ab Start bis 24 Uhr des Tages/INTERNETL ab Start für einen kompletten Monat) zu jedem beliebigen Zeitpunkt auch mit Prepaid-Karten aktivieren und nutzen (Informationen hier). Bei der Nutzung von Prepaid-Karten ist man allerdings gezwungen, den USB-Stick zu einem höheren Preis zu kaufen. Bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrags  (allerdings nur bei entsprechender Schufa-Auskunft möglich) bekommt man den Stick für einen Euro quasi geschenkt.

Man kann den Internetzugang des PC jedoch auch über ein vorhandenes Handy realisieren (USB-Kabel Handy <-> PC). Die jeweilige Flatrate kann man dann auch nutzen, um mit dem Handy im Internet zu surfen (WAP), ohne dass zusätzliche Kosten anfallen.

Inzwischen wurde die Telekom ausgewählt, um die ländlichen Gebiete des Vogtlandkreises mit DSL zu versorgen. Man sollte sich jedoch keinen allzu großen Hoffnungen hingeben, dass dies sehr schnell erfolgen könnte. Seitens O 2 gab es bis dato keine Rückinformation über den Ausbau der eichigter Basisstation auf HSDPA.

O2 stellt mehrere Angebote (Vertrag und Prepaid), u. a. auch eine Flatrate mit USB-Stick zur Verfügung. Eine Nutzung ist bereits seit dem 15.7.09 mit EDGE (236 kBit/sec.) möglich. Diese Geschwindigkeit ist fast vier Mal so hoch, wie die eines ISDN-Kanals (64 kBit/sec.). Nach unlängst erhaltenen Informationen soll der Internetzugang jetzt ordnungsgemäß funktionieren.

Kontaktieren Sie bei Fragen bitte auch die Gemeindeverwaltung.

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