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14. Dezember 2010

Adorf - Hranice/Rossbach - Aš - Selb
kein Problem
Von Christoph Stölzel

Ebmath/Adorf – Mal ganz schnell von Adorf über Hranice/Rossbach nach Aš/Asch oder Selb? Seit gestern ist das kein Problem mehr. Nach gut einjähriger Bauzeit sind die beiden Ortsumgehungsstraßen Freiberg und Hranice an der deutsch-tschechischen Grenze feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden.

Die beiden Teilstrecken des Ausbaus sind Bestandteil eines grenzüberschreitenden Projekts, das über das Förderprogramm Ziel 3/Cil 3 der Europäischen Union finanziell unterstützt worden ist. Insgesamt sind für den Ausbau der Straße Adorf – Aš/Asch etwa 16,5 Millionen Euro investiert worden. Auf deutscher Seite hat sich der Freistaat Sachsen mit 15 Prozent der Gesamtkosten an dem Infrastrukturprojekt beteiligt. Bei den tschechischen Nachbarn hat der Bezirk Karlovy Vary/Karlsbad zehn und der Staat fünf Prozent der Kosten getragen.

Die 1,9 Kilometer lange Umgehung für Adorfs Ortsteil Freiberg wurde bereits seit Ende vergangener Woche für den Verkehr freigegeben. Am unteren Ende der neuen Straße ist die Anbindung zur B 92 seit einigen Tagen provisorisch hergestellt worden. Die Fertigstellung des Knotens S 309/B 92 soll mit dem Ausbau der Bundesstraße zwischen Abzweig Leubetha und Abzweig Freiberg erfolgen. Auf der 4,4 Kilometer langen Ortsumgehungsstraße von Hranice/Rossbach rollt nun seit gestern der Verkehr, auch über vier neu entstandene Brücken. Vor einigen Wochen erfolgte im Vogtlandkreis bereits der Abschluss aller Arbeiten zum Ausbau der Rossbacher Straße in Ebmath zwischen Abzweig Gettengrün und Grenze.

Entstanden ist hier auch ein neues Regenrückhaltebecken auf Gettengrüner Flur, das Wasser aus Tschechien auffangen soll. Das aufwändige Entwässerungssystem war notwendig geworden, weil in unmittelbarer Umgebung des Grenzübergangs ein Wassereinzugsgebiet für vom Aussterben bedrohte Flussperlmuscheln beginnt.

Rolf Keil, Vize-Landrat des Vogtlandkreises, würdigte die Bedeutung der neuen Straße für das Zusammenwachsen gemeinsamer Wirtschaftsäume zwischen Selb in Bayern, Asch in Tschechien und dem sächsischen Vogtland. Er betonte, dass man durch die deutlich verbesserte Infrastruktur dem Ziel normaler Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern im Grenzland deutlich näher gekommen sei.

Dr. Nowotny, Hauptmann des Bezirkes Karlovy Vary, äußerte sich zuversichtlich, dass das ,,Positive überwiegen wird’’. Weniger Lärm, weniger Emissionen . . . Für ihn hat die Straße auch ,,eine symbolische Wirkung für das gute Verhältnis zwischen zwei Völkern.’’

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27. November 2010

Tschechische Republik plant verstärkte
Kontrollen deutscher Autofahrer

Tschechien plant in den kommenden Wochen verstärkte Kontrollen deutscher Autofahrer. Das berichtet am Freitag die Tageszeitung „Právo“ unter Berufung auf das Polizeipräsidium.

Es handle sich dabei aber keinesfalls um eine Art Retourkutsche für die von Tschechien immer wieder kritisierten strengen Kontrollen tschechischer Autofahrer vor allem in Bayern. Vielmehr reagiere die tschechische Polizei damit auf die zuletzt rasant gestiegene Diebstahlsrate bei Pkw im deutsch-tschechischen Grenzgebiet.

Es gebe Hinweise darauf, dass viele der Fahrzeuge von tschechischen Staatsbürgern gestohlen oder von internationalen Banden über Tschechien verschoben würden. Daher sei es „logisch“, dass man darauf mit verstärkten Kontrollen reagiere, so der stellvertretende Polizeipräsident, Ivan Bílek, gegenüber der Zeitung „Právo“... Anhören RealAudio: 16kbps, 32kbps.

26. November 2010

Aktuelle Informationen über den Bau der Umgehungsstraße


Amt will Klarheit zu Schwerlastverkehr

(19.11.2010, Freie Presse - Ronny Hager) Oelsnitz/Eichigt - Das Verkehrsamt der Stadt Oelsnitz bemüht sich um eine Aussage der tschechischen Behörden, ob die künftige Ortsumgehung Roßbach/ Hranice ohne Tonnage-Begrenzung freigegeben wird. Diese Auskunft hat Stadtbaumeisterin Karin Schuberth auf einen Vorstoß des Eichigter CDU-Kreisrates Stephan Meinel gegeben. Dieser hatte im zuständigen Kreisausschuss eine Anfrage zur Verkehrsbelastung der Anwohner der Ortsdurchfahrten Süßebach, Eichigt und Ebmath gestellt. Sollten tschechische Behörden die bestehende Sperrung der Straße für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen aufheben, sei es durchaus möglich, dass ein Teil des Schwerlastverkehrs durch die Orte rollt, erklärte Schu-berth. Auf deutscher Seite gibt es keine Tonnage-Begrenzung.

 

Ortsumgehung Freiberg wird Mitte Dezember freigegeben

(18.11.2010, Freie Presse - Ronny Hager) Mit einer Premiere soll die Ortsumgehung Freiberg nach Auskunft von Günter Schlott, Abteilungsleiter Straßenbau im Plauener Straßenbauamt, Mitte Dezember frei gegeben werden. An der Straße - die Aufnahme zeigt den Baustand am Ende der Ausbaustrecke nahe der B 92 vor wenigen Tagen - laufen laut Abteilungsleiter Schlott noch Restarbeiten, unter anderem am Regenrückhaltebecken. Geplant ist, die Umgehung Freiberg am gleichen Tag wie die Umgehung Roßbach/ Hranice freizugeben. Mit dieser parallelen Freigabe soll unterstrichen werden, dass beide neuen Straßen zu einem Projekt gehören: Das deutsch-tschechische, von der Europäischen Union geförderte Vorhaben Ausbau der Verbindung Adorf-Asch/As bis 2015 soll 16,5 Millionen Euro kosten und bis zum Jahr 2015 abgeschlossen sein.

 

 

Schnelles Internet in Eichigt

Die Basisstation der Firma O2 (Telefonica Deutschland) auf der  Höhe in Eichigt ist nun seit reichlich einem Jahr in Betrieb. Geplant war - wie bei allen Anbietern auf dem Lande üblich - nur der Ausbau auf EDGE (max. 236 KBit/sec.). Die Station ist jedoch UMTS-vorbereitet.

Leider mussten wir feststellen, dass die Station während der langen Zeit seit ihrer Inbetriebnahme bis vor kurzem nicht ordnungsgemäß arbeitete. Es wurden lediglich Datenübertragungsraten von maximal 120 kBit/s erreicht. Die Übertragung brach dann plötzlich völlig unmotiviert auf 15 kBit/s zusammen, das hieß, dass gar nichts mehr ging.

Diese Probleme konnten inzwischen abgestellt werden. Die Station bringt nun seit Anfang April die planmäßigen 220 kBit/s. Zwischendurch brach jedoch plötzlich noch die Feldstärke zusammen. Es wurde nur noch ein "Balken" (bei Sichtverbindung zur Antenne) angezeigt.

In Zusammenarbeit mit unserer Kommune (Webmaster) wurde diesbezüglich durch die zuständigen Service-Kräfte (Netzwerker von O2) ein Antennenfehler diagnostiziert, der jedoch inzwischen behoben sein dürfte.

Trotz intensiver Bemühungen seitens der Gemeinde war O2 damals nicht dazu zu bewegen, die Station sofort auf UMTS/HSDPA (max. 7 MBit/sec.) auszubauen.  Derzeit bemüht sich der Funkplaner in Leipzig darum, die Genehmigung zur Aufrüstung auf HSDPA zu bekommen. Nach seinen Aussagen ist dafür kein besonders hoher Aufwand zu treiben.

Um diese Genehmigung zu bekommen, war es aus betriebswirtschaftlichen Gründen erforderlich, nachzuwesen, dass bei uns ein ausreichender Bedarf für einen HSDPA-Internetzugang vorliegt. Dies war uns auf der Basis der Bedarfsermittlung durch den Vogtlandkreis möglich, die wir O2 inzwischen zugehen ließen. Damit hätten wir dann einen schnellen Internetzugang mit 3,5 bzw. 7 MegaBit/sec.

Wir testen zur Zeit noch, ob die Station die an sie gerichteten Erwartungen für einen stabilen Betrieb erfüllt. Unabhängig davon wären wir daran interessiert, dass sich aus unseren Ortsteilen alle Interessenten melden, die über einen USB-Stick per O2 das Internet erreichen wollen. O2 bietet derzeit sehr günstige Konditionen an. Die Flatrate kostet nur 25 €/Monat, bei Bestellung per Internet nur 21 €/Monat (T-mobile: 40 €/Monat).

Ein Vertragsabschluss ist nicht zwingend erforderlich. Über O2 kann man neben ungünstigen Volumentarifen verschiedene Flatrates (DayFlat ab Start bis 24 Uhr des Tages/INTERNETL ab Start für einen kompletten Monat) zu jedem beliebigen Zeitpunkt auch mit Prepaid-Karten aktivieren und nutzen (Informationen hier). Bei der Nutzung von Prepaid-Karten ist man allerdings gezwungen, den USB-Stick zu einem höheren Preis zu kaufen. Bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrags  (allerdings nur bei entsprechender Schufa-Auskunft möglich) bekommt man den Stick für einen Euro quasi geschenkt.

Man kann den Internetzugang des PC jedoch auch über ein vorhandenes Handy realisieren (USB-Kabel Handy <-> PC). Die jeweilige Flatrate kann man dann auch nutzen, um mit dem Handy im Internet zu surfen (WAP), ohne dass zusätzliche Kosten anfallen.

Inzwischen wurde die Telekom ausgewählt, um die ländlichen Gebiete des Vogtlandkreises mit DSL zu versorgen. Man sollte sich jedoch keinen allzu großen Hoffnungen hingeben, dass dies sehr schnell erfolgen könnte. Seitens O 2 gab es bis dato keine Rückinformation über den Ausbau der eichigter Basisstation auf HSDPA.

O2 stellt mehrere Angebote (Vertrag und Prepaid), u. a. auch eine Flatrate mit USB-Stick zur Verfügung. Eine Nutzung ist bereits seit dem 15.7.09 mit EDGE (236 kBit/sec.) möglich. Diese Geschwindigkeit ist fast vier Mal so hoch, wie die eines ISDN-Kanals (64 kBit/sec.). Nach unlängst erhaltenen Informationen soll der Internetzugang jetzt ordnungsgemäß funktionieren.

Kontaktieren Sie bei Fragen bitte auch die Gemeindeverwaltung.

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