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Süßebach


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Das kleine Dorf Süßebach liegt ca. 8 km südlich von Oelsnitz links und rechts der alten Ascher Straße. Es war als ein Waldhufendorf
entstanden, entwickelte sich aber im Laufe der Jahre immer mehr zu einem Straßendorf.

Um 1400 wurde der Ort erstmals als "uff. den Sussenbach" urkundlich erwähnt.

Conrad von Gölnitz hatte neben dem Viertel des Hofes zu Gölnitz auch Lehen in Süßebach, die mutmaßlich durch den Erkauf des Gölnitzhofes seitens der Stadt Oelsnitz an diese übergegangen waren.

Süßebach gehörte zu den vier Wüstungen (Kulm, Salich, Loch und Süßebach) die über Jahrhunderte dem Amt Voigtsberg unterstanden. Der Triebelbach bildete eine Strecke lang die Grenze des Amtes Voigtsberg.
Zu dieser Zeit bestanden zwei Höfe in Süßebach. Im Erbbuch des Amtes Voigtsberg ist festgehalten, daß die "Pfarr Untertriebel auch die Wüstung Süßebach die 30 Garbe abzugeben hatten, sowie 1/2 viertel Hafer Michel Peczschner in Ober Triebel".

1542 "zinst Jolst Schiller aus Oberhermsgrün 1/1 viertel Hafer vom Sussenbach". Um 1542 war Süßebach Wüstung, was sich mehrfach änderte, denn der Ort wurde mehrfach verlassen und wieder besiedelt.

Im Amtsbuch Voigtsberg wird weiter festgeschrieben, daß Oelsnitzer Bürger unter anderem in den Wüstungen Stubenrauch, Süßebach und Salich (bei Schönbrunn) Rechtsanteile besaßen. Dies bezog sich vor allem auf die hohe und niedere Jagt.

Um 1791 erscheint Süßebach als ein einzelnes Haus nebst einem Gasthaus.
Um 1800 erhielt der Oberpfarrer in Oelsnitz sein Holzdepudat aus den geistlichen Waldungen bei Süßebach.

Süßebach wird von drei Parochien tangiert, von Oelsnitz, Triebel und Eichigt. Diesbezüglich gibt es in den einzelnen Familien  noch heute bestehende Traditionen.

1896/1897 wurde in Süßebach von einem Bernhard Rudert eine Gaststätte gebaut. Am 5. Juni 1898 feierte man hier die Sommerkirmes. Der Wirt Bernhard Rudert empfiehlt die guten Speisen und das gute Bayrische und
Pilsner Bier. Auch wurden zur Sommerfrische in Süßebach Kutschfahrten durchgeführt, was für die Kinder etwas besonderes war. Im Adressbuch von 1925 ist als Wirt im Gasthaus Süßebach ein Enno Schubert eingetragen.

Süßebach wurde per Gesetz am 1. Juli 1950 nach Ebersbach eingemeindet. Da Süßebach nun Ortsteil von Ebersbach war und diese Gemeinde 1972 nach der Gemeinde Eichigt eingemeindet wurde, ist Süßebach nun Ortsteil der Gemeinde Eichigt. Süßebach war eigentlich immer nur ein Anhängsel anderer Orte und nie eine eigenständige Gemeinde.

In Süßebach wurde aber auch viel Neues geschaffen. So wurde mit dem Bau der Stallanlage die zu Eichigt gehört, ein Neubaublock errichtet und es entstand eine ganze Siedlung von Eigenheimen, die sich an der Hauptstraße angesiedelt hat. Am Gasthof "Süßebach" entstanden Bungalos, die nach der Wende vorwiegend von auswärtigen Arbeitern für Übernachtungen genutzt wurden.

Daten:

1. Kreis Oelsnitz, südlich von Oelsnitz

2. Wüstung 1542; Ortsteil von Lauterbach; seit 1950 nach Ebersbach umgemeindet

3. Waldhufendorf 121 ha (1841)

4. Einwohner: 1843 ‑ 25 Einw.

              1871 ‑ 45 Einw.

              1890 ‑ 40 Einw.

5. 1542, 1791, 1816 und 1843 Amt Voigtsberg

   1856  GA. Oelsnitz

   1875  Ah. Oelsnitz

6. 1542 Rat zu Oelsnitz

   1791 amtsunmittelbar

7. 1840 und 1930 nach Untertriebel gepfarrt

8. 1423 Sussenbach benannt

Aus dem Buch " Die Ortsnamen des Sächsischen Vogtlandes "

 

Süßebach:     1400   uff. dem Sussenbach

              1423   uff. dem Sussenbach

              1464   an dem Cuzczenbach 24:50

              1524   wustung uff. dem Sussebach

              1542   Sussenbach ‑ Die Wuestunge de Sussenbach

              1791   Süßebach ( ein einzelnes Haus nebst Gasthaus )

              1852   Süßebach


 

Häuser die vor 1800 gebaut wurden:

Schneider Reinhard       jetzt Rothe und Hein

Mosner Georg             jetzt Fuhrberger,

Müller Albin

Adler Otto              jetzt Mahn Anette

Wilfert Christoph dann

Walter Oskar            jetzt Richter Kurt und Anni

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