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Tiefenbrunn

Der Ort Tiefenbrunn wird 1405 noch als Wüstung bezeichnet. Das belegt eine Urkunde aus dem Staatsarchiv in Dresden.

Hier heißt es: "Markgraf Wilhelm von Meißen leiht Elisabeth, der Ehefrau von Reitzenstein, Güter in Nentschau, Posseck usw. und die Wüstung Tiefenbrunn (eine Wustunge czu Tyfenbrune) zum Leibgedinge."

1413 wird der Ort als Tieffenbrune bezeichnet. Der Name besagt, daß der Ort "an einem tiefen Brunnen oder einem Quell" gelegen ist.

Der Ort Tiefenbrunn liegt rund 13,5 km südwestlich von Oelsnitz und hat einen landwirtschaftlichen Charakter. Der Ortskern ist ein Reihendorf mit überwiegend vorhandenen Gehöften und Einfamilienhäusern. Es handelt sich um eine Parzellenflur mit Ortsteilen von 553 ha (1900). Die zum Ort gehörenden Ortsteile heißen Unter‑, Oberwieden, Birkigt, Kugelreuth und Gräben im Tale. Sie gruppieren sich als Streusiedlungen um den Ort.

Birkigt: wird 1418 als Wüstung mit dem Namen Birke bezeichnet. Erst 1814 erscheint der Ort in seiner jetzigen Schreibweise. Mundartlich wird
"de ‑ bärghaeser" gesagt. Es bedeutet soviel wie Ort an der Birke oder Birkenwald. 1764 war Birkigt abgabepflichtig oder wurde vom Rittergut Posseck "belehnt".

Wieden: Schon 1502 wird der Ort mit 5 Gütern angegeben. Diese Güter waren Pfarrgüter. Das heißt Siedlungen bei den Grundstücken einer Kirche - wiedem ‑ widen: die zur Dotation (Schenkung) einer Pfarrkirche gestifteten Grundstücke. Diese Ansiedlung scheint dann aber wieder wüst geworden zu sein, denn 1542 ist von einer "neu bepauten wustunge" die Rede.

1543 - 1557 Pagkweis, Pockwieden
1581 ‑ lag hier die Grenze des Amtes Hof
1583 ‑ verzeichnet man hier 7 "besessene" Mann
1814 ‑ Bockwiesen
1833 ‑ Unterwiethen ‑ Unterwieden
1839 ‑ Bockwieden ‑ auch Weidenhaus oder obere Wieden
1852 ‑ Ober‑ Unterwieden

Auch Wieden wurde vom Rittergut Posseck "belehnt". Nach einer Sage sollen sich zwei "Freuleins von Reitzenstein" bei dichtem Nebel "uf der Wieden" verirrt haben. Das Glöcklein der Kirche hat sie wieder auf den richtigen Weg gebracht. Zum Dank dafür bekam die Pfarre von Gattendorf Wieden als Stiftung. Bei einem Pfarrerwechsel in Gattendorf mußten die neuen Pfarrer jeweils einen Taler entrichten und bekamen dafür die Wieden auf's Neue zu Lehn.

Gräben im Thale: ca. 1420 ‑ 1440 als Greuen bezeichnet, war zu dieser Zeit noch Wüstung.

1533 ‑ "vier Guthlein zu Grebene in einer Wustunge gebawet"
1791 ‑ heißt es, Gräben im Thale ‑ wurde zu dieser Zeit "belehnt" vom Rittergut in Ebmath.

Kugelreuth: 1542 geht die neu bebaute Wüstung, so im Erbbuch von Vogtsberg, "zu Lehn und Obergerichten" an den Herrn "Cristoff von Reicenstein". Der Name Kugelreuth ist sicherlich ein Flurname oder ein Bestimmungswort, der auf die Ansiedlung zurückgegangen ist.

Tiefenbrunn mit Wieden:

In 38 Gebäuden wohnten 266 Einwohner, Gemeindevorstand war Johann Michael Rödel, Amtsrichter Johann Brühschwein.
1891/92 waren es mit Birkigt, Gräben im Thale, Kugelreuth und Wieden 300 Einwohner, Gemeindevorstand war Johann Müller (HNr. 11), Gemeindeältester Ferdinand Puchta (HNr. 1 B). Kirche und Standesamt waren in Posseck, die Schule in Pabstleithen. Als Posthilfsverwalter  fungierte Friedrich Müller und der Gasthof Tiefenbrunn wurde von seinem Besitzer Hermann Schmidt betrieben.

1912/13 waren es die gleichen Ortsteile, dazu kam das Feilerhaus und das Stock- oder Hetschenhaus. Gemeindevorstand war Johann Herold aus Wieden, Gemeindeältester Christian Bauer, den Gasthof Tiefenbrunn betrieb Gustav Müller. Es gab noch die Schankwirtschaft Otto Hofmann in Wieden. Die Schüler von Pabstleithen, Wieden und Birkigt gehen nach Posseck.

Da Tiefenbrunn an der Grenze von Böhmen, Bayern und Sachsen liegt, gab es hier auch Grenzaufseher. Diese waren zu dieser Zeit Emil Spindler, Albert Richter, Robert Koch und Alfred Weinert.

1925 hatte Tiefenbrunn 64 bewonte Gebäude. In 70 Haushalten zählte man 312 Einwohner. Bürgermeister war Hermann Müller, sein Stellvertreter Willi Dresch, der Ortsrichter Albert Reinhold, der Friedensrichter Wunderlich aus Ebmath. Als Hebamme fungierte Frau  Meier, als Leichenfrau Frau Degenkolb, beide aus Posseck. Es gab auch einen Jagdvorstand Willi Bauer. den Gasthof Tiefenbrunn besaß und betrieb Anton Winterstein, die Schankwirtschaft "Heiterer Blick" Lina Hoffmann in Wieden. Auch zwei Vereine gab es bereits: den Gesangsverein "Frohsinn" und den Arbeiter- und Radfahrverein.

Die Gemeinde und der Zusammenschluß mit Pabstleithen:

Bis 1950 war Tiefenbrunn mit seinen Ortsteilen eine eigenständige Gemeinde. Anfangs wurden die Gemeindegeschäfte beim Bürgermeister Gustav Puchta zu Hause abgewickelt. Als die VdgB (Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe) dann in Kugelreuth ein Mehrzweckgebäude baute, wurde im Obergeschoß ein Gemeinderaum eingerichtet. 1952 kam ein kleines Museum und eine Bauernstubehinzu. Außerdem befand sich dann noch ein Verwaltungsraum der BHG in dem Gebäude. Das Gebäude wurde auf den Namen "Gemeinschaft" geweiht, denn es wurden viele Stunden in freiwilligen Einsätzen geleistet. Auch war später in dem Gebäude eine Wohnung eingerichtet worden.

Der Zusammenschluß der Gemeinde Pabstleithen mit Tiefenbrunn 1950 kam zustande, indem die Anweisungen der SED befolgt werden mußten. Die Einwohner von Pabstleithen mußten sich trotz Eingabe an die Landesverwaltung fügen und so gab es ab dem 1.7.1950 die Gemeinde Tiefenbrunn.

"Nach dem Ausscheiden von Bürgermeister Müller wird auf einstweiligen Beschluß Hugo Wunderlich die gesammten Kassengeschäfte erledigen und was sonst noch nötig wird, Bürgermeister Gustav Puchta behilflich sein." So steht es zu lesen in der Ratssitzung vom 8.7.1950.

Am 3.12.1950 erfolgte dann die Wahl des Gemeinderates mit dem Bürgermeister Gustav Puchta, seinem Stellvertreter Hugo Wunderlich, den Gemeinderatsmitgliedern Max Degenkolb, Hans Lacher und Alfred Puchta.

Von 1950 an gab es nun die Gemeinde Tiefenbrunn mit ihren Ortsteilen und nun ging alles Hand in Hand, obwohl sich die Pabstleithener Bürger erst an die Tatsache gewöhnen mußten, nach Tiefenbrunn eingemeindet zu ein.

Im März 1953 erfolgte die Kündigung des BHG Raumes zwecks Errichtung eines Viehstalles. Auch wurden die Gemeinderäume 1954 kurzfristig zu Alfred Rudorf verlegt. Etwas später zog die Gemeinde in die Pabstleithener Schule um, da der Schulbetrieb 1952 eingestellt wurde. Der erste gemeinsame Bürgermeister von Tiefenbrunn/Pabstleithen war Herbert Schlehahn, die Sekretärinen waren Lore Ritter, Annelore Pellert und Elfriede Beyer. Letztere begleitete diese Funktion von 1953 bis 1987 und hatte in ihrer Dienstzeit 6 Bürgermeister. Diese waren:

1952 ‑ 1953 Herbert Schlehahn
1953 ‑ 1954 Rudolph Krauß
1955 ‑ 1961 Alfred Krauß
1961 ‑ 1967 Johannes Meyer
1967 ‑ 1987 Wolfgang Hofmann
1987 ‑ 1993 Konrad Juhl

Seit 1994 gehört die Gemeinde Tiefenbrunn nun zu Eichigt.

Die LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft)

Ihre Gründung efolgte am 6. Februar 1953. Technische Unterstützung erhielt sie durch die MTS (Maschinen- und Traktorenstation) Adorf. Den LPG stand moderne Technik zu günstigen Bedinungen zur Verfügung.

Land der Genossenschaft waren Flächen, die auf Grund der unseligen Spaltung unserer Heimat herrenlos geworden waren aber auch solche von Höfen, deren Besitzer republikflüchtig waren, galt es zu bewirtschaften. Vieh war so gut wie keines vorhanden und Stallungen waren auch nicht da. Die Genossenschaft entstand buchstäblich aus dem Nichts. Einzelne Bauern arbeiteten zunächst noch selbstständig, traten dann aber später  der LPG bei
(besser: wurden der LPG beigetreten).

Im Mai 1952 war der Düngemittelschuppen fertig. 1958 wurde ein neuer Schweinestall in Kugelreuth und ein Jungrinderstall gebaut, 1959 der zweite Jungviehstall. 1960 entstand
auf dem ehemaligen Gelände und Gehöft Trauer die Rindermastanlage. Hier wurden damals 120 Bullen gemästet. In weiteren kleinen Stallungen dieser Anlage erfolgte die Mast von rund 60 Schweinen.  1965 wurde in Kugelreuth eine Kurzmastanlage für Kälber gebaut, später erweitert und umgebaut. Es wurden 188 Tiere aufgezogen. Zu der Anblage gehörte der Abkalbstall, in dem an die 50 Kühe und Kälber Platz fanden. Er war aus dem ehemaligen Düngemittelschuppen  durch Um‑ und Ausbau entstanden. 1969 erfolgte der Zusammenschluß der LPG "Einigkeit" mit der LPG "Thälmann Pionier".

1970 wurde eine große neue Milchviehanlage bezugsfertig übergeben. Hier fanden 240 Tiere Platz. 12 Viehpfleger und Melker gewannen mit Hilfe einer Rohrmelkanlage das wertvolle Produkt Milch. Die Anlage kostete insgesamt 1.947.000 Mark. Sie umfaßt Stall, Milchkühlhaus, Bergeraum, Futterraum, Dungplatz, Klärteich, Wasserbrunnen, Triebwege, Innenausstattung und Waage.  Diese Anlage hat die Wende überstanden und besteht noch heute (2000).

Die Gaststhäuser

Im April 1879 kaufte ein Johann Adam Hermann Schmidt, Fleischermeister aus Adorf, das Grundstück von dem Fabrikanten Christian Traugott Schreiter in Tiefenbrunn und erbaute dort einen Gasthof. 1884 wurde der Gasthof
von seinem Besitzer Hermann Schmidt um‑ und angebaut. Weitere Besitzer waren:


  • 1898  Wolfgang Ernst Rank
  • 1899  Hermann Otto Müller
  • 1902  Emil Gustav Müller
  • 1911  Ernst Otto Baumann
  • 1923  Ida verw. Baumann (heiratete später Anton Winterstein), Walter Baumann
Die Witwe und Besitzerin Elsa Baumann verkaufte 1969 das Gasthaus an den Rat der Gemeinde Tiefenbrunn. Im Laufe der Zeit wären Reperaturen notwendig gewesen. Eine Baukommission hat es dann als baufällig verworfen. Von 1974 an stand das Gebäude leer und wurde am 2.12.1983 abgerissen. Auch viele schöne Erinnerungen und Episoden gingen dabei verloren.

1974/75 erfolgte der Bau einer neuen Konsumaststätte, die Baukosten  betrugen 400.000 DM.
Ihre Einweihung erfolgte am 7. Oktober 1975, sie  wurde von der Familie Thäle bewirtschaftet. Nun steht diese Gaststätte schon über Jahre leer und dämmert einer ungewissen Zukunft entgegen.

Im Ortsteil Wieden bestand seit 1898 eine Schankwirtschaft die von einem Franz Otto Hofmann betrieben wurde. 1923 hieß der Inhaber Kießling und der Name der Schankwirtschaft war "Zum Heiteren Blick".

Im Oktober 1972 wurden die Einwohner von Pabstleithen und von Ortsteilen Tiefenbrunns, Hammerleithen, Wieden und Gräben im Tal vom Rat des Kreises Oelsnitz über die neue Grenzdirektive unterrichtet. Das hieß, daß diese Ortsteile innerhalb von zwei Jahren dem Erdboden gleich gemacht werden müssen. Die Durchführung dieser unmenschlichen Maßnahme erfolgte dann in der Zeit vom 14. bis 17. November 1974. In diesem Zusammenhang wurde der Neubaublock in Tiefenbrunn errichtet und es entstanden die Eigenheime der Umsiedlerfamilien Dresch und Degenkolb.

Der Dorfclub

Im Jahr 1963 gründete sich der Dorfclub. Erster Leiter war Kurt Fröba. Später übernahm Siegfried Künzel das Amt. 1972 wurde Günter Eichhorn erster Vorsitzender. Er leitete den Dorfclub bis 1985. Danach war niemand mehr bereit, die Leitung zu übernehmen. Somit wurde eine Dorfclubleitung gewählt. Diese bestand
nunmehr aus 6 Personen. Jetzt hatte Klaus Lorenz bis 1989 die Fäden in der Hand. Danach übernahm Günter Penzel und sein Sohn Uwe die Leitung des Club's.

Durch den Club wurde seit 1964 fast jedes Jahr ein Dorffest ausgerichtet. Es gab über viele Jahre Kegelabende. Der Dorfclub veranstaltete zahlreiche Kinderfeste, Rentnerweihnachtsfeiern und organisierte Veranstaltungen zum Vatertag (Himmelfahrt). Für die vielen Helfer - hier soll besonders die Jugend erwähnt werden, die großen Anteil bei der Durchführung der Feste hatte - gab es Jahresabschlussfahrten. Es wurden im Jahr immer in den Schulferien oder an Wochenenden (damit die Kinder mitwandern können) auch drei bis vier Wanderungen organisiert.

Bautätigkeiten des Dorfclub:
1969 wurde eine eigene Tanzdiele gebaut. 1973 bekam der Dorfclub die große Scheune von Albert Tröger zum Abbruch zugesprochen. In vielen Freizeitstunden wurde das Gebäude abgebrochen und 1976 auf dem Dorfplatz wieder aufgebaut. Dabei entstand auch ein Fundament für eine Kegelbahn mit. Im Laufe der Jahre erfolgte der weitere Um‑ und Ausgbau. 1977 bis 1979 erfolgte der Ausbau der Scheune zu einem Mehrzweckgebäude, alles in der Freizeit der Dorfgemeinschaft. Die Einweihung und feierliche Namensgebung der "Waldklause"  konnte im Juni 1979 gefeiert werden. Weitere Daten sind: 1982: Bau der Tonhalle, 1991: Bau des WC‑Häuschens, der Küche sowie eines Personal‑WCs, 1992 Anschluß an die Abwasseranlage, 1996: weiterer Anbau an der "Waldklause", es wird eine Heizung eingebaut, es entsteht ein zusätzlicher Raum und der Heizungsraum. Im Oktober 1999 beginnt die Firma Hoyer mit dem Bau einer neuen Tanzfläche.

Hier noch einige interessante Daten von Tiefenbrunn:
  • 1952 Fertigstellung des Gemeindeschuppens in Kugelreuth
  • 1952 im Mai Einweihung der Bauernstube
  • 1952 im Juli ‑ Zum Schutz der Grenze sind im 500 m Schutzstreifen alle Fenster zu verdunkeln
  • 1952 im August ‑ Aus der Polizeiordnung über die Einführung einer besonderen  Ordnung an der Demakationslinie; im 500-m-Schutzstreifen ist der Aufenthalt auf Straßen und der Verkehr aller Art sowie Transporte und Arbeiten außerhalb der Wohnungen nur noch von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gestattet, im 10 m Schutzstreifen nur unter Aufsicht der Grenzpolizei. Innerhalb der 500-m-Zone ist nur noch für genehmigte Veranstaltungen ein Aufenthalt auf von der Grenzpolizei vorgeschriebenen Wegen bis 22 Uhr gestattet.
  • 1952 im Oktober wurden im Rahmen der Demokratisierung unserer Verwaltung  durch das Volkspolizeikreisamt (VPKA) in Oelsnitz in den Gemeinden ABV's eingesetzt und Sprechzeiten eingeführt.
  • 1953 im Juni das 1. Mal Pflichtröntgenaufnahmen in Tiefenbrunn
  • 1955 im Mai wurde die Milchrampe in Tiefenbrunn gebaut
  •  1957 Gründung einer Meliorationsgenossenschaft zum Entwässern der Wiesen und Äcker
  • 1957 Einführung der Weidewirtschaft in den LPG's
  • 1961 im Oktober wurde der Ausbau des Kanals 4 (Westfernsehen, Bayrischer Rundfunk, Sender Ochsenkopf) aus den Fernsehapperaten auf Anordnung von "Oben" vorgenommen.
  • 1963 wurde in Pabstleithen ein Selbstbedienungsladen (Konsum) eingerichtet.
  • 1964 neue Grenzordnung über Ausgangszeiten im 500 m Sperrgebiet. Auch Kinder brauchten einen Passierschein.
  • 1964 Neubesetzung der Poststelle Tiefenbrunn durch Rösel Viol
  • 1964 November Bau des Feuerlöschteiches bei Winterstein
  • 1964, 30. Juli Erweiterung der Buslinie Oelsnitz ‑ Tiefenbrunn  nach Vereinbarung mit dem Kraftverkehr bis Pabstleithen
  • 1966 Das Dach der ehemaligen Schule Pabstleithen wird umgedeckt, dabei wurde das Türmchen mit Uhr entfernt.
  • 1969 wurde die Bushaltestelle in Tiefenbrunn zum jetzigen Standpunkt verlegt
  • 1969 Bau der Buswnedestelle und Umbau des Milchhäuschens zum Buswartehaus in Pabstleithen
  • 1972 Einrichtung des Hol‑ und Bringedienstes der Wäsche und Chemischen Reinigung
  • 1973 der Dorfklub bekommt die Scheune Tröger zum Abbruch
  • 1973 am 23. 3. erste Sitzung des Gemeindeverbandes "Feilebach-Talsperre"
  • 1973 Beseitigung der Sträucher und des Zaunes am Gemeindeamt
  • 1976 bekam die FDJ einen Raum in der ehemaligen Schule Pabstleithen. Hier wurden Tanzabende und Disko's (Tanzveranstaltungen mit Musik von Band und Schallplatte) und andere Jugendtreff's durchgeführt
  • 1976 im Mai wurde die alte Tanksäule am Gasthaus Tiefenbrunn abgebaut
  • 1977 wurde auch der Konsum in Tiefenbrunn angebaut. Früher war hier eine  kleine Verkaufsstell und die Poststelle von Edwin Müller.
  • 1977 im März wurden je Ortsteil neue Hausnummern vergeben, von 1 beginnend
In den 80 iger Jahren wurden viele Werterhaltungsmaßnahmen an Häusern, Wegen, dem Sportplatz und Dorfplatz erbracht. Die Trinkwasser- versorgung wurde erweitert die Abwasseranlage gebaut.

Statistk von 1984

Tiefenbrunn hatte am 1.1.1984
  • 262 Einwohner
  • davon sind: 213 Wahlberechtigte
  • Wohngebäude: 87
  • Haushaltungen: 107
    • davon 17 volkseigen
    • 3 genossenschaftlich
    • 87 privat
Die Ausstattung:
  • 20 Wohneinheiten (WE) mit  WC
  • 53 WE mit  Bad
  • 11 WE mit  Heizung
  • 91 Fernseher
    • davon 23 Bunt- (Farb-)fernsehe
  • 48 PKW's

Bürgermeister: Wolfgang Hofmann Eichigt
Stellvertreter: Walter Rödel Tiefenbrunn
Abschnittsbevollmächtigter: Heinz Bauroth Ebmath
Parteisekretär (SED): Harald Wick Haselrein
2 Poststellen: Pabstleithen Maria Zineker

Tiefenbrunn: Rösel Viol
2 Konsumverkaufsstellen: Pabstleithen Helga Mecus und
Else Heistermann

Tiefenbrunn Regina Weller und
Else Urban
1 Konsum‑Gaststätte: Tiefenbrunn Betreiber Inge und
Kurt Thäle

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